Parallel zur praktischen Ausbildung findet die theoretische Ausbildung des Flugschülers statt. Ein Teil des theoretischen Wissens wird direkt bei der praktischen Fliegerei vermittelt, um das Verständnis für die wichtigsten Zusammenhänge zu schaffen. Eine umfassende Theorieausbildung findet im Winterhalbjahr statt. Hierbei werden die wichtigen Zusammenhänge aus einer Reihe von Fächern beleuchtet. Zu den Fächern zählen: Technik, Aerodynamik, Navigation, Meteorologie, Luftrecht, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen. An dieser Stelle werden dem Flugschüler zwei Unterrichtsangebote gemacht. Zum einen ist das der vereinsinterne Unterricht, der die Themenkomplexe von Beginn an aufarbeitet und damit einen sehr guten Einstieg in die Materie bietet. Zum anderen wird eine jährlich im Frühjahr stattfindende zentrale Unterrichtsveranstaltung geboten, die alle Themengebiete im gesetzlich geforderten Umfang (60 Unterrichtsstunden) behandelt. Dieser Unterricht findet jeweils am Wochenende statt und wird zur direkten Prüfungsvorbereitung genutzt. Die theoretische Prüfung (Multiple Choice Verfahren) stellt den Abschluss der theoretischen Ausbildung dar. Die komplette theoretische Ausbildung lässt sich in ein bis zwei Wintern – je nach Vorwissen und Ambitionen – bewältigen.
Begleitend zur Theorieausbildung wird ein Sprechfunklehrgang besucht und anschließend das Sprechfunkzeugnis (BZF) erworben.
Zuletzt aktualisiert am 2010-11-13 von Thomas Gerlach.