Die Erfahrungen haben gezeigt, dass bei regelmäßigem Training die Motorseglerausbildung im Vereinsrahmen in etwa zwei Jahren zu meistern ist. Besonders wichtig ist hierbei, dass der Flugschüler möglichst häufig bei geeignetem Wetter am Flugplatz ist und üben kann. Je länger die Pausen zwischen den Flügen werden, desto schneller verlernt der Flugschüler und desto länger streckt sich die Gesamtausbildung. Die Flexibilität in der Motorseglerausbildung ist recht hoch, da auch Flugbetrieb in der Woche möglich ist. Viele unsere Fluglehrer sind nach Absprache in der Woche verfügbar. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Fliegerei in der Woche sogar Vorteile birgt, da deutlich weniger Betrieb am Flugplatz herrscht, was besonders dem Anfänger hilft, sich besser auf das Flugzeug zu konzentrieren. Es finden zurzeit etwa 2/3 der Motorseglerausbildung in der Woche statt. Der Motorsegelflug ist nicht völlig wetterunabhängig. Sind die Sichten zu schlecht, der Wind zu stark oder regnet es, kann nicht geflogen werden. Ansonsten gibt es keine Bindung an Jahreszeiten. Geflogen wird bei passendem Wetter nach Absprache mit dem Fluglehrer das ganze Jahr. Besonders schnell und effektiv können Flugschüler im Rahmen von Kompaktlehrgängen lernen. In den Sommerferien veranstaltet der Verein sein traditionelles zweiwöchiges Fliegerlager. Es findet auf einem fremden Flugplatz in einer für Flieger interessanten Gegend statt.
Zuletzt aktualisiert am 2010-11-13 von Thomas Gerlach.